Spieltagsberichte der 2. Herren


Die 2. Herren der Eintracht muss sich gegen Sögel II geschlagen geben. Das Auswärtsspiel in der Hümmlinggemeinde geht aus ihrer Sicht mit 2:4 verloren. Und das nach einem vielversprechenden Start, denn nach einem Foulspiel im 16-Meter-Raum in Spielminute 9 verwandelt Kapitän Jörn Sieverrs souverän. Wenige Minuten später gleicht Sögel II aus. In der Vorwärtsbewegung verlieren die Gäste unnötigerweise den Ball, ein Fehler, den Sögel eiskalt auszunutzen weiß. Nach 35 Minuten dreht Sögel das Spiel und geht mit 2:1 in Führung. Nur acht Minuten später verpasst Eintracht die Chance auf einen Ausgleich vor dem Pausenpfiff, als Malte Grebener den Ball über die linke Seite vor das Tor flankt, wo Oliver Buhl annehmen kann, das Leder aber über die Latte schießt. Abwehrspieler Torben Müller klärt in der 55. Minute einen von Sögel abgesetzten Ball direkt auf der Linie, doch wenige Minuten später erhöht der Gegner auf 3:1. In der 83. Minute kommt die Eintracht noch einmal heran, als Kevin Brand einen direkten Freistoß verwandeln kann. Trainer Jens Schipmann spricht sogar von einem Traumtor genau in den Winkel, das dem Keeper keine Chance lässt. Eintracht setzt danach alles auf eine Karte und will noch einen Punkt aus Sögel mitnehmen. Die große Möglichkeit von Uwe Rodemann wird von einem Sögeler Abwehrspieler in höchster Not verhindert. Gegen Ende der Partie laufen die Gäste in einen Konter und verlieren mit 2:4. Die Obenender haben im Spielverlauf zu viele Bälle verloren und den Gegner dabei immer wieder eingeladen, sie anzulaufen. Mit Erfolg. Und darum geht das Ergebnis auch in dieser Höhe Ordnung. Mit nunmehr neun Punkten belegt Eintracht II den 8. Tabellenplatz.


Nach dem kuriosen 5:4 Erfolg gegen Lathen-Wahn steht für die 2.Herren der Eintracht wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Gegner ist die 2.Herren von Sigiltra Sögel, die zurzeit Tabellenplatz 8 belegt und vier Punkte aus vier Spielen holte. „Wir wollen unseren guten Saisonstart weiter ausbauen, müssen aber in der Defensive konsequenter arbeiten“, mahnt Trainer Jens Schipmann und erwartet die volle Konzentration von jedem Spieler. Auch und besonders, weil sich der Gegner aus der Hümmling-Metropole derzeit nur ganz schwer einschätzen lässt. Sögel II hat in der Vergangenheit nämlich immer oben mitgespielt und so manchen Kontrahenten überrascht. Auch wenn die gastgebende Mannschaft in dieser Saison noch nicht wirklich in Fahrt gekommen ist, sollte Eintracht auf der Hut sein und tatsächlich alles geben. Wohlwissend, dass derjenige, der seinen Gegner unterschätzt, bereits vor dem Anpfiff verloren hat. Die Papenburger hoffen auf viele Schlachtenbummler.


„Wahnsinn! Das erlebt man nicht alle Tage“, begeistert sich Trainer Jens Schipmann über den 5:4 Sieg seiner 2. Herren gegen die Spielvereinigung Lathen-Wahn I. Und das trifft es tatsächlich, denn nach einem aussichtslos erscheinenden 0:4-Rückstand kann Eintracht das Spiel nicht nur drehen, sondern tatsächlich noch gewinnen. In der Anfangsphase haben die Papenburger auf eigenem Platz eine frühe Möglichkeit durch schöne Kombinationen über die Außenposten in Führung zu gehen. Doch im 16-Meter-Raum findet der Ball keine Abnehmer. Die „kalte Dusche“ überrascht die Obenender dann in der 15. Spielminute. Die Sturmspitze von Lathen Wahn kann einen langen Ball ungestört kontrollieren und zur Führung einnetzen. Eintracht zeigt sich geschockt und verliert in der Folge vollends den Faden. Die fehlende Entschlossenheit der Gastgeber ausnutzend erhöht der Gegner auf 0:2. Nach einer Ecke in der 33. Minute kann die Schipmann-Truppe zwar klären, vertändelt im Spielaufbau aber den Ball und eröffnet Lathen-Wahn eine riesige Chance, die zum 0:3 führt. Knüppeldick kommt es dann kurz vor der Pause für die Hausherren. In der 42. Spielminute erhöht der Gegner auf 0:4 und signalisiert Spielern und Zuschauern, dass die Partie zu diesem frühen Zeitpunkt eigentlich bereits gelaufen ist. Doch wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff schöpft Eintracht nach dem Anschlusstreffer doch noch ein wenig Hoffnung. Marcel Walker kann einen hinter die Abwehrreihe gespielten hohen Ball kontrollieren und diesen per Volley in die Maschen befördern. Ein Eigentor in der 54.Minute verringert den Abstand dann auf 2:4. Glück für die Papenburger. Nach einem Foulspiel an Marcel Walker trifft Jürgen Sap vom Elfmeterpunkt zum 3:4, was der Eintracht einen regelrechten Motivationsschub verpasst. In der 75. Minute erfolgt aus Sicht des DJK-Vereins ein Angriff über die rechte Seite, der sich im Strafraum auf die linke Seite verlagert. Malte Grebener rutscht zwar aus, kann im Liegen aber noch quer zu Brand passen, der den Ball aus naher Distanz zum Ausgleich einschiebt. Was zu diesem Zeitpunkt bereits als Erfolg gefeiert wird, sollte sich noch einmal zu einer unerwarteten Sensation entwickeln. Wenige Minuten vor Ende der Partie erzielen die Kanalstädter dann nämlich noch ihren Siegtreffer. Malte Grebener bekommt den Ball von Jürgen Sap zugespielt, der diesen von der linken Seite aus rechts an den Pfosten ins Tor zirkeln kann. Mit diesem kuriosen Ergebnis gewinnt die 2. Herren die Begegnung und verbucht damit drei Siege aus vier Spielen. Ein überaus erfolgreicher Saisonstart.


Heute heißt es für die 2. Herren, die ebenfalls ein Heimspiel bestreitet, „Flutlicht an“. Denn um 20 Uhr ist in der Sportanlage am Splitting Anpfiff der Partie gegen die Spielvereinigung Lathen-Wahn.

 

Nach dem überraschendem Erfolg gegen RW Heede II geht die Schipmann-Elf gestärkt in diese Begegnung. Der Gegner aus Lathen Wahn belegt zurzeit den 8.Tabellenplatz und konnte am vergangenen Wochenende den ersten Dreier der Saison einfahren, was ihm einen Motivationsschub geben dürfte.

 

Die 2.Herren der Eintracht möchte ihrerseits an den Erfolg der Vorwoche anknüpfen und geht selbstbewusst in das Spiel. Gleichwohl freut sich das Team über viele Zuschauer.


Eine überzeugende Leistung legt auch die 2. Herren in ihrem Auswärtsspiel gegen Heede an den Tag. Der Schipmann-Truppe gelingt ein 5:3 Sieg gegen Tabellenführer RW Heede, der nach drei siegreichen Spielen in Folge auf eigenem Platz die erste Heimniederlage einstecken muss.

 

Und dabei läuft der Start aus Sicht der Gäste alles andere als glücklich. Heede II geht zu Recht in Führung, weil Eintracht nicht energisch genug gegen den Ball arbeitet. Der Ausgleich erfolgt in der 32. Minute, als ein Abpraller vor die Füße von Marcel Walker landet, der diesen mit sichtbarer Wut im Bauch sehenswert in den Winkel befördert. Vier Minuten später flankt Walker nach einem schönen Angriff über links, der Ball landet über Umwege bei Kevin Brand. Dieser legt zu Dennis Voskuhl ab, der von der Strafraumkante zur Führung abschließt.

 

Kurz vor der Pause erzielt Geburtstagskind Malte Grebener nach einer exzellenten Einzelaktion das 3:1. Selbst von einem Foul lässt er sich auf den Weg dorthin nicht aufhalten und schiebt an dem herausstürmenden Keeper vorbei ins Netz. Kurz nach der Pause kommt Heede mit einem Anschlusstreffer zum 2:3 noch einmal heran.

 

Nach 52 Spielminuten schießt Simon Jansen den Ball hoch in die Spitze. Marcel Walker nimmt diesen kontrolliert an und stellt den alten Abstand wieder her. Spielstand: 2:4. Neun Minuten später kann der Heeder Keeper einen von Brand getretenen Eckball nicht richtig festhalten. Walker ist zur Stelle und staubt zum 5:2 für die Gäste ab.

 

Das 3:5 der Heeder kurz vor Ende der Partie stellt nur noch als eine bedeutungslose Ergebniskorrektur dar. Die Obenender treten als verdiente Sieger die Heimreise an. Mit sechs Punkten aus drei Spielen kann die Eintracht ihre Position festigen.


Einen harten Brocken hat die 2. Mannschaft der Eintracht vor sich, wenn sie am Freitagabend um 20 Uhr auf die Reserve von Rot-Weiß Heede trifft. Die Kicker aus der Emsgemeinde haben einen hervorragenden Lauf und konnten alle drei Spiele gewinnen. Sie sind Tabellenführer der 3. Kreisklasse Nord und wollen diesen Erfolg unter allen Umständen fortsetzen.

 

Eintracht hat nach dem Auftaktsieg eine Niederlage gegen Esterwegen II einstecken müssen und ist nach zwei Spielen mit drei Punkten und einem Torverhältnis von 4:7 auf Platz 10 abgerutscht. Mit einem Sieg könnte die Schipmann-Truppe jedoch wieder nach oben aufschließen.

 

„Wir sind motiviert“, verspricht der Trainer, macht seiner Mannschaft aber unmissverständlich klar, dass sie bei dem schweren Auswärtsspiel aber bereit sein muss, bis an ihre Grenzen zu gehen. Die Zwo der Eintracht hofft auf Unterstützung seitens der Zuschauer.